Tag 65 der Reise, von Copacolle nach Rimini, 40 km, davon 8 mit Bus und getrampt

4. November 2022 ...

english text below the photographs 04.11.2022 Man sollte die Via Emiglia mal ein paar Kilometer laufen, wenn man auf Seumes Spuren ist. Ich habe vorerst genug, und heute, nach ca. 125 km auf dieser Straße, ist endlich Schluss. Es hatte die Nacht geregnet, und heute Morgen war die Luft herrlich klar und frisch, aber keineswegs kalt. Es gab schöne Wolkenbilder und etwas mehr Fernsicht. Bis Rimini sind es von meinem letzten Quartier ca. 40 km, wenn man nicht den allerkürzestenWeiterlesen

Tag 64 der Reise, Agritourismo-Farm vor Faenza bis Capocolle, 36 km, davon 10 getrampt

3. November 2022 ...

English below Heute Morgen bin ich zeitig los. Aber es war derart diesig, dass ich erstmals mein Fahrradrücklicht an den Wanderstab klemmte.  Meine Haßliebe, die Via Emiglia, hat mich wieder mit vielen fußweglosen Abschnitten geärgert. Mal laufe ich dann nebenan auf den Wirtschaftswegen der Plantagen, mal gibt es ein Stück Fußweg, mal nur den Randstreifen. Das wollte ich mir nicht den ganzen Tag zumuten, und gedachte in Faenza den Zug bis Forli (nur eine Station, ca. 10 km) zu nehmen,Weiterlesen

Tag 63 der Reise von Castel San Pietro Term bis kurz vor Faenza, 25 km

2. November 2022 ...

english below Wieder den ganzen Tag Via Emiglia, wieder den ganzen Tag Lärm. Es ist unglaublich, dass es nirgends eine Umgehungsstraße, so gut wie nie Schallschutzwände gibt. So wälzen sich Automassen ohne Erbarmen durch die langgestreckten Orte an der alten Römerstraße. Eine Entdeckung war Imola, mit seiner schönen Innenstadt. Und dort die Decke in der alten Apotheke und die in der alten Drogerie, in der ich zu Mittag aß. Und hier die Route auf Komoot: https://www.komoot.de/tour/970817364?ref=wtd Again all day ViaWeiterlesen

Tag 62 der Reise, von Bologna nach Castel San Pietro Terme, 25 km

1. November 2022 ...

Heute war kein aufregender Tag. Die meiste Zeit bin ich auf der schnurgeraden Via Emiglia, einer alten Römerstraße gelaufen, bzw. auf dem, was davon heutzutage zu sehen ist. Schnurgerader Asphalt, mal mit, mal ohne Fußweg. Der Himmel war trüb. Und es war merkwürdig ruhig in der Stadt. Bis mir klar wurde: heute ist ein Feiertag in Italien. Der damit zusammenhängende Brückentag erklärt auch, warum ich plötzlich mit heftigen Hotelpreisen konfrontiert war. Auf dem Weg aus Bologna passierte ich ausnahmsweise malWeiterlesen

Tag 61 der Reise, von Ferrara nach Bologna, 52 km, davon ca. 38 mit dem Bus

31. Oktober 2022 ...

english below Heute war ein Halbwandertag. Seume ist von Ferrara nach Bologna mit der Kutsche gefahren. Er musste sogar eine Zwischenstation einlegen, und es war insgesamt eine recht strapaziöse Fahrt. Er schreibt: „Das Wetter war fürchterlich. Ich hatte gelesen von den großen gefährlichen Morästen zwischen Ferrara und Bologna, und die Erzählungen bestätigten es, und sagten weislich noch mehr; so daß ich nicht ungern mit einem Vetturino handelte, der sich mir nach Handwerksweise sehr höflich aufdrang. Der Wagen war gut, dieWeiterlesen

Tag 60 der Reise, von Rovigo nach Ferrara, 42 km, davon 15 km getrampt

30. Oktober 2022 ...

english below Beinahe wäre ich nicht losgekommen von Rovigo, denn es wurde noch ganz polnisch! Von Wanda, der Hausherrin, war ich zunächst etwas enttäuscht. Denn kurz nachdem ich von Booking.com die Bestätigung für das Quartier erhielt, rief sie mich an, ich könne leider nicht kommen, ich möge bitte stornieren. Sie habe übersehen, dass das Zimmer vor vier Wochen schon anderweitig vergeben worden sein. Das musste ich dann gestern Abend freundlich aber bestimmt ablehnen. Ich sah nicht ein, für Fehler andererWeiterlesen

Tag 59 der Reise, von Moncelice nach Rovigo, 26 km

29. Oktober 2022 ...

english below Moncelice hat eine fast noch vollständig erhaltene Befestigung und über der Stadt neben der Burg eine Wallfahrtskirche. Ich stieg heute Morgen noch den Berg ein Stück herauf, weil ich den Nebel über der Stadt und der ganzen Ebene im Sonnenaufgang sehen wollte. Dann durchlief ich auf kleinen Nebenstraßen und später auf Feldwegen das völlig  flache Land, das immer wieder von Entwässerungsgräben durchzogen ist. Es gibt hier häufig Nebel, die Luftqualität ist miserabel, weil offenbar alles immer im DunstWeiterlesen

Tag 58 der Reise, von Padua nach Monselice, 23 km

28. Oktober 2022 ...

28.10.2022 Ich wäre gern weiter gegangen heute, aber die Quartiere sind nicht so dicht gesät, zum Teil recht teuer, oder dann doch weiter weg, als ich meinem noch nicht ganz fitten Fuß zutrauen möchte. Beim Blick auf die Karte fürchtete ich Unangenehmes, denn die Straße, die ich zu nehmen hatte, verläuft schnurgerade, und eben bei diesen Straßen gibt es oft keine Fußwege. Aber ich war erleichtert, als ich feststellte, dass mein Weg auf dem Damm des Canale Battaglia liegt, derWeiterlesen

Tag 57 der Reise, mit dem Boot auf dem Brenta-Kanal von Venedig nach Padua, 25 km

27. Oktober 2022 ...

27.10.2022 Warum ich das gemacht habe, lässt sich am besten mit einem Seume-Zitat erklären: „Neun Tage war ich in Venedig herumgelaufen. Die Nacht war ich angekommen, die Nacht fuhr ich mit der Korriere wieder ab. Die Gesellschaft war ziemlich zahlreich, und wir waren wie im trojanischen Pferde zusammengeschichtet. Das Wetter war nicht sehr günstig; wir fuhren also von Venedig nach Padua von acht Uhr des Abends bis den andern Mittag. Der Weg an der Brenta herauf soll sehr angenehm sein;Weiterlesen

Tag 56 der Reise, von Spresiano über Treviso nach Venedig, 16 km + Eisenbahn

26. Oktober 2022 ...

please scroll down for english version 26.10.2022 Es passt ganz gut, den heutigen Beitrag mit Seume zu beginnen: „Von Conegliano bis Treviso hatte ich mir auf einem eingefallenen Steinchen die Ferse blutig getreten, und gab daher zum ersten Mal den Zudringlichkeiten eines Vetturino nach, der mich für sechs Liren nach Mestre bringen wollte.“ (ein Kutscher) Ja, auch mein linker Fuß ist noch nicht ganz fit, und so nahm ich ab Treviso die Eisenbahn, die mich gleich auf die Lagune brachte.Weiterlesen

Tag 55 der Reise, von Godega di Sant Urbano nach Spresiano über Coneglione, 29 km

25. Oktober 2022 ...

Please scroll down for english version 25.10.2022 Zwei Drittel des Tages sind wir neben stark befahrenen Straßen in großem Lärm unterwegs gewesen. Der Lärm ist als Belastung nicht zu unterschätzen. Im Alltag sind wir ihm meist nur kurze Zeit ausgesetzt, wenn wir bei einem Spaziergang eine Autobahnbrücke überschreiten z.B. Aber ansonsten sitzen wir in Zimmern, Restaurants, gehen durch Läden, und überall sind wie einigermaßen vom Verkehrslärm abgeschirmt. Selbst wenn wir im Auto sitzen, ist dies eine schallgeschützte Umgebung. Aber wennWeiterlesen

Tag 54 der Reise, von Fiume Veneto nach Codega di Sant Urbano, 32,6 km

24. Oktober 2022 ...

24.10.2022 Heute wollten wir eine etwas größere Strecke gehen. Mein Fuß hat dann abends entsprechend protestiert. Leider sind wir viel Asphalt gegangen, anfangs im Nieselregen, später auf dem Deich eines kleine Flüsschens. Wir haben heute Fiume Medina, den Livenza und zahllose kleine Gräben überquert. Seumes Klage über den Wasserreichtum der Gegend ist gut nachvollziehbar. Vorbeigekommen sind wir an zwei Schlössern, die in jeweils erbärmlichem Zustand waren. Die Villa Correr-Dolfin und das Schloss in Porcia. Ich verstehe nach wie vor nicht,Weiterlesen

Tag 53 der Reise, von Codroipo bis Fiumo Veneto, kurz vor Pordenone

23. Oktober 2022 ...

23.10.2022 Gestern Abend haben wir in Codriopo noch das Fest der heiligen Simon besucht. Zahlreiche Stände mit lokalen Köstlichkeiten, etwas Kirmes, viele gut gelaunte Menschen in der nächtlichen Stadt. Nach dem Regentag gestern, war das Wandern heute deutlich angenehmer. Die Überquerung des Tagliamento wäre beinahe gescheitert, weil uns Komoot zu der stark befahrenen Brücke gleich zwei Alternativrouten vorschlug, die ein Durchwaten oder Durchschwimmen des Flusses erforderlich gemacht hätten. Der führte ordentlich Wasser anch den Regentagen zuvor, wenn auch nicht dasWeiterlesen

Tag 52 der Reise, von Udine nach Codroipo, 25 km

22. Oktober 2022 ...

22.10.2022 Der Tag heute war trüb und regnerisch, aber dennoch schön, denn mein Freund Alexander N. hat mich den ersten Tag begleitet von weiteren 5, die folgen werden. Wir sind von Udine bis Codroipo gegangen bei schwankender Stärke des Regens. Der Weg war meist eben und führte über endlose Felder parallel zu Eisenbahn und Fernstraße. Immer wieder haben wir Entwässerungsgräben überquert, Pfützen übersprungen. Im Dunst sah man manchmal die Alpen. Der einzige Aufreger waren Toast und Tee zu Mittage inWeiterlesen

Tag 51 der Reise, Ruhetag in Udine

21. Oktober 2022 ...

21.10.2022 Mindestens die Hälfte des Tages benötige ich immer für allerlei Bürokram, Wäsche, Schuhpflege, Planungsupdates usw. Dann habe ich die Füße abseits des Bodens, sitze meistens auf dem Bett, viel Ruhe, auch wenn nichts weh tut. Aber die Sohlen brauchen das. Es ist aber auch eine Gelegenheit, mal Dinge zu notieren, die mir beim Laufen so durch den Kopf gehen, die aber nicht primär in den Reisebericht gehören. Im Geiste und ganz praktisch bin ich viel mit Seume beschäftigt. DaWeiterlesen

Tag 50 der Reise von Palmanova nach Udine, 22 km

20. Oktober 2022 ...

Palmanova ist ein interessanter Ort. Die Stadt wurde ab 1593 sternförmig um einen großen achteckigen Platz angelegt. Die Straßen verlaufen strahlenförmig zu den Rändern, es gibt einige Ringstraßen als konzentrische Kreise. Das Ganze ist von Festungswällen, Gräben und Vorwerken umgeben. Alles so gut erhalten, dass es das Auto ausnahmsweise mal schwer hat. Die militärischen Anlagen sind so gut wie vollständig erhalten. Eigentlich ein touristisches Highlight. Sucht man aber nach einem Hotel, machen diese fast Ausnahmslos mit der angeblich kurzen DistanzWeiterlesen

Tag 49 der Reise, von Ronchi dei Legionari nach Palmanova, 26 km

19. Oktober 2022 ...

19.10.2022 Heute war trotz der relativ kurzen Etappe ein anstrengender Tag. Ich hatte die letzte Nacht schlecht geschlafen und es war sonnig und heiß. Zunächst führte mich der Weg wieder in die Höhen der Karstlandschaft. Ich traf drei Jäger, die auf Fasanen gingen. Im ersten Ort, in Sagrado, nahm ich ein zweites Frühstück in einer Bar, die gegen zehn schon gefüllt war mit Rentnerinnen und Rentnern und andere Leuten, die Zeit hatten, um diese Stunde in der Sonne zu sitzen.Weiterlesen

Tag 48 der Reise, von Triest nach Ronchi die Legionari, 17 km + Tramp

18. Oktober 2022 ...

Es meldete sich natürlich niemand heute Morgen wegen meines Ausweises und dem Mitnehmen nach Triest. Nein es sind keine Gäste da, die meinen Ausweis mit nach Triest nehmen könnten, man könnte ihn doch per Post in irgendein Hotel schicken. Ja, danke. Also schnell zum Bahnhof und ab in den Zug. Zurück nach Divaca. Immerhin bin ich so schon mal mit der italienischen und slowenischen Bahn gefahren. Ich habe nette Schaffnerinnen kennengelernt, durfte ohne Aufschlag im Zug bezahlen. Der fuhr vonWeiterlesen

Tag 47 der Reise, von Divaca nach Triest, 25 km

17. Oktober 2022 ...

17.10.2022 Jetzt sitze ich im traumhaft schönen Cafe „1914“ mitten in Triest, das ich erst vor einer guten Stunde vom Hang des Berges, den ich zu überqueren hatte, im Dunst von Meer und Stadt unten vor mir liegen sah. Hier laufen alle in Jacken und Pullovern, ich trage kurze Hosen und T-shirt bei schwarzem Tee und Sachertorte. Heute früh schien schon die Sonne, und ziemlich schnell habe ich alles Überflüssige abgelegt, so warm war es nach kurzer Zeit. Der WegWeiterlesen

Tag 46 der Reise. Von Potojna (Adelsberg) nach Divaca, 30 km

16. Oktober 2022 ...

16.10.2022 Wanderer im Nebelmeer – so hätte man den Tag heute nennen können. Denn wieder begleitete mich herbstliches Grau bis kurz nach zehn. Gegen Abend versank die Landschaft dann wieder im Dunst. Die Berge in der Ferne waren mehr zahrte Schleier als drohende Kulissen. Aber bald wäre es zu viel mit Meer und Wasser geworden. Nach wenigen Kilometern über noch nasse Feldwege hatte ich einen kleinen Fluss zu überqueren, die Pivka. Vor mir schaukelte eine etwas desolate Hängebrücke, belegt mitWeiterlesen

Tag 45 der Reise, von Logatec nach Postojna (Adelsberg)

15. Oktober 2022 ...

english below 15.10.2022 Heute war ein bergiges Profil angesagt, daher nahm ich mir keine so große Strecke vor. Zum Schluss habe ich jedoch einige Abkürzungen genommen, und z.B. auf wenig Straßenverkehr vertraut, womit ich glücklicherweise richtig lag, so dass ich schon vor 15.00 h mein Zeil erreicht hatte. Vor allem wollte ich morgens dann doch nicht durch den Wald wandern, denn es nieselte leicht und die Wege waren verkrautet. Daher lieber etwas mehr Straße. Ich hatte jetzt so lange schönesWeiterlesen

Tag 44 der Reise, von Ljubljana nach Logatec

14. Oktober 2022 ...

14.10.2022 Auf dem Markt noch schnell etwas Obst gekauft, beim Bäcker eine Käsestange und ein größeres Brötchen, denn Frühstück gab es im Hostel nur, wenn man es selbst zubereitete. Schwarzer Tee und ein paar Nüsse, etwas Obst. Etwa 5 km läuft man entlang der vierspurigen Ausfallstraße mit all den Scheußlichkeiten, die Ausfallstraßen so zu bieten haben. Dann folgt ein großer gerader Feldweg neben der Bahn. Alles war in Nebel getaucht, die Sicht betrug vielleicht 300 m. Schließlich entfernte ich michWeiterlesen

Tag 43 der Reise, Ruhetag in Ljubljana

13. Oktober 2022 ...

13.10.2022 Was gibt es groß zu berichten: ich hatte heute vor allem mit Bürokram zu tun. Gegen Mittag raus etwas essen und dann in die Nationalgalerie. Die ist recht übersichtlich. Und außer mir hielten sich in dem Gebäude ausschließlich diverse Angestellte auf. Auf dem Rückweg habe ich weitere kleine Galerien angesehen. Dann suchte ich ein Cafe für Tee und Kuchen. Es gibt aber immer nur Bars, Fastfood, Restaurants und alles ohne Tee oder ohne Kuchen in der Innenstadt. Also habeWeiterlesen

Tag 42 der Reise, von Ceplje nach Ljubljana, 18 km gewandert, 31 km getrampt

12. Oktober 2022 ...

12.10.2022 Der Tag begann mit einem Flop, aber oft sind es die guten Tage, die so beginnen. Nach etwa 1,5 km leitet mich Komoot weg von der großen Straße ohne Fußweg über eine kleine Autobahnbrücke in den Wald. Aber nach ca. 700 m stehe ich vor einer Furt, an der man einen kleinen Fluss überqueren kann. Mit dem Traktor. Oder mit hohen Gummistiefeln. Waten ist mir in solchen Situationen zu riskant. Nie weiß man, was auf dem Grund des GewässerWeiterlesen

Tag 41 meiner Reise, von Celje nach Ceplje, 26 km

11. Oktober 2022 ...

Heute war ein ruhiger Tag mit flachem Gelände und tollem Wetter. Beim Verlassen der Stadt fand ich an einem alten Wehrturm eine Tage, die an ein Hochwasser im Jahre 1560 erinnerte. Muss krass gewesen sein. Und die Save hat immer wieder Probleme bereitet. Der Gebirgsfluss hat im Oberlauf ein Trogartiges Bett mit hartem Grund, so dass bei Hochwasser nichts nach der Seite ausweichen kann, und der Fluss erst in der Eben vor Celje Raum nimmt. Man hat die Save abWeiterlesen

Tag 40 der Reise, Ruhetag in Celje

11. Oktober 2022 ...

10.10.2022 Wenn ich die Gegend hier mit Ostdeutschland vergleiche, dann fällt auf, dass es kaum Herrenhäuser, Burgen oder Schlösser gibt. Und hier – wie übrigens auch in Österreich, wo ich es echt nicht erwartet hätte – sind die Schlösser oft in keinem guten Zustand. Mag sein, dass man ihnen in Titos Zeiten schon wenig Beachtung geschenkt hat. Interessant ist, dass Herrenhäuser auch in Seumes Schilderung kaum Beachtung fanden. Hätte er da nicht um ein Quartier anfragen können? Oder war dasWeiterlesen

Tag 39 der Reise von Preloge nach Celje, 33 km

9. Oktober 2022 ...

Oktober 2022 Bis nach Slovenske Kojince läuft man Straße und es ist alles recht flach und etwa zu 50 % mit Fußwegen versehen. Man hat von der Straße einen schönen Blick auf die Bergketten rechts und links der Route. Slovenske Kojince schockt zunächst mit etwas Brutalismus um den Busbahnhof. Dann jedoch läuft man durch die historische Hauptstraße, weitgehend verkehrsberuhigt und in der Mitte durch einen schönen Wasserlauf geteilt. An fast allen Häusern befinden sich hier Tafeln zu Entstehung und NutzungWeiterlesen

Tag 38 der Reise, von Spodnje Hoce nach Preloge, 31 km

8. Oktober 2022 ...

08.10.2022 Heute früh noch schnell die andere Hälfte der Wachteleier in die Pfanne, dann gleich in kurzen Hosen los, denn der Tag sollte wieder sonnig werden. Es ging über Felder am Flughafen Maribor vorbei, dann leider entlang einer Bundesstraße, deren Lärm sich mit dem der benachbarten Autobahn mischte. Aber immerhin hatte die Bundesstraße einen gut drei Meter breiten Fuß- und Radweg, den ich mir denn auch tapfer mit zahllosen vorbeizischenden Rennradfahrern teilte. Immerhin schlug mir Komoot ein gelegentliches Verlassen derWeiterlesen

Tag 37 der Reise, von Sentilij nach Spodnje Hoce, 30 km

7. Oktober 2022 ...

07. Oktober 2022, Slowenien hat sich nach der Ankunft gestern heute von seiner besten Seite gezeigt. Eigentlich begann diese beste Seite schon gestern Abend, denn als ich nach vergeblichem Klingeln vor der Haustür des Quartieres saß und dann endlich im neuen Netz Empfang hatte, und die Eigentümerin anrief, erklärte diese, ich könne hinter dem Haus ganz einfach die Ferienwohnung gehen, denn die sei nicht abgeschlossen, und sie selbst sei noch unterwegs. Dort fand ich dann alle Annehmlichkeiten, vor allem einenWeiterlesen

Tag 36 der Reise, von Lebring nach Sentilj, 27 km

6. Oktober 2022 ...

06.10.2022 Bei bestem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen bin ich heute gelaufen, so dass mir die reichlichen Straßenkilometer (immerhin immer Fußweg und ein gutes Café am Weg) nichts ausgemacht haben. Hinter Wagna, nach etwa einem Drittel des Weges, folgte ich wieder der Muhr und ging mal neben, mal auf dem Deich. Auch hier wieder diverse Staustufen und radfahrerfreundliche Infrastruktur. In zwei kleinen Buden bin ich eingekehrt. Ich passierte Ehrenhausen am anderen Ufer der Muhr, Seume hatte dort genächtigt, ganz sportlich vonWeiterlesen